#01 Was ist überhaupt ein Coaching?

Aktualisiert: Mai 18


Wie unterscheidet es sich von anderen Begleitungen wie z.B. Mentoring.

Ist das im privaten Coaching anders als im Job?

Wenn wir lernen, dann können wir das leichter, wenn sich unser Unterbewusstsein auch angesprochen fühlt. Zu ihm dringe ich besser durch, wenn wir in einem vertrauten Rahmen und somit im respektvollen „Du“ kommunizieren. Da wir viel mit unserem Unterbewusstsein arbeiten und lernen wollen, werde ich in meinem Podcast und den dazugehörigen Blogs Dich persönlich ansprechen, und ich hoffe, dass dies auf dieser Ebene ok für Dich ist.


Das Zweite:Wann immer ich die männliche Sprachform wähle, z.B. Der Coach und seine Arbeitsweise. Dann meine ich auch selbstverständlich immer die weibliche Form. Ich sage dies ausschließlich der Einfachheit halber.

Hier erfährst Du jetzt:

· Was Coaching überhaupt ist.

· Was Coaching kann und was es nicht kann.

· Was Coaching bringt.

·

Coaching: Was ist das überhaupt? Es ist in aller Munde.

Der Begriff Coaching wird als Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden verwendet, z.B. Einzelcoaching, Teamcoaching, Projektcoaching. Im Unterschied zur klassischen Beratung werden allerdings keine direkten Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert, sondern die Entwicklung eigener Lösungen wird begleitet.

Coaching bezeichnet klassischer Weise strukturierte Gespräche zwischen einem Coach und einem Coachee, also demjenigen, der gecoacht werden möchte z. B. zu Fragen des beruflichen Alltags wie: Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit


Die Ziele dieser Gespräche reichen von der Einschätzung und Entwicklung persönlicher Kompetenzen und Perspektiven über Anregungen zur Selbstreflexion bis hin zur Überwindung von Konflikten mit Mitarbeitern, Kollegen oder Vorgesetzten.


Dabei fungiert der Coach als neutraler ja auch kritischer Gesprächspartner und verwendet, je nach Ziel, unterschiedliche Methoden.



Wusstest Du? Das Wort „Coach“ bedeutet ursprünglich „Kutsche“ und ist in der englischen Sprache seit 1556 nachgewiesen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine umgangssprachliche Verwendung des Begriffs bei privaten Tutoren für Studenten beobachtet, u.a. im sportlichen Bereich.

Die heutige Definition von Coaching lautet:

„Coaching bezieht sich auf die Anleitung und die Rückmeldung zu spezifischem Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten für eine bestimmte Aufgabe.“



Jeder 2. Manager hat sich in den letzten 5 Jahren coachen lassen. Tendenz: steigend. Angeblich gibt es 300.000 Coaches und Trainer am deutschen Markt.

Wie da den richtigen Coach finden? Darüber berichte ich dann im nächsten Blogcast ausführlicher.


Für was kann ich denn einen Coach überhaupt gebrauchen?


· Vielleicht möchtest Du für Dich ein kraftgebendes Ziel formulieren und die ersten Schritte dazu überlegen und formulieren?

· Für welches Deiner Themen brauchst Du eine Lösung?

· Brauchst Du mal einen anderen Blickwinkel, um auf eine neue Idee zu kommen?

· Wünschst Du Dir Unterstützung in Deiner neuen Rolle und Aufgabe?

· Oder möchtest Du Dich einfach persönlich weiterentwickeln?


Das sind z.B. Themen, bei denen ein Coaching hilfreich sein kann.

Indem z.B. jemand wie ich Dich begleitet, berät, und Dir hilft Dich zu optimieren und Dich zur Selbstreflektion anregt.




Worin unterscheidet sich nun Coaching von Training?


Coaching hat in der Regel die Persönlichkeit des Coachees- also des Klienten im Fokus. Der Coach hilft dem Coachee spezielle z.B. berufliche; Fähigkeiten auszubauen oder zu verbessern, wobei dieser Entwicklungsprozess in erster Linie eine Art Selbstreflexion und „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist und auch bleibt.

Im Gegensatz zum Training soll der Coachee die Lösung selber finden. Coaching ist meist eine Mischung aus Beratung, Feedback und praxisorientiertem Training.



Training im herkömmlichen Sinne hingegen dient in erster Linie dem Erlernen konkreter Fähigkeiten oder Verhaltensweisen. Dabei konzentriert sich der Trainer – anders als beim Coaching – weniger auf die Selbstreflexion seines Klienten, sondern auf konkrete Übungen und ein klares Trainingsziel. Die Rollen sind klar verteilt: Der Trainer ist der Experte und Meister, der Klient sozusagen sein Schüler.

Das ist beim Sport häufig der Fall.

Dann gibt es noch: Das Mentoring

(Vielleicht gibt es das in Deinem Unternehmen auch)

Mentoring: Dabei kommt es zu einer Patenschaft zwischen einer jungen Führungskraft, dem „Mentee“ und einem meist älteren, erfahreneren Manager, dem „Mentor“, der sein Wissen und seine Erfahrungen an den Kollegen weitergibt. Ziel ist es, dem Mentee bei seiner persönlichen oder beruflichen Entwicklung „im stürmischen Fahrwasser“ zu helfen, also im „daily Business“ einen Ansprechpartner zu haben. Im Unterschied zum Coaching nimmt der Mentor keine neutrale Position ein, auch hier herrscht vorrangig ein „Meister-Schüler-Verhältnis“. Falls beide für dasselbe Unternehmen arbeiten, verfolgt der Mentor zudem oftmals die Interessen des Arbeitgebers und nicht zwingend die seines Mentees.


Die Mediation Dafür gibt es (auch) spezielle Ausbildungen. Dabei braucht es viel Erfahrung. Konfliktlösung von mehreren anwesenden Parteien. Der Mediator ist zur Allparteilichkeit verpflichtet. Er trifft daher auch keine Entscheidungen, sondern leitet neutral die Aussprache der jeweiligen Parteien und unterbreitet anschließend Einigungsvorschläge.


Die Supervision Supervision wiederum ist eine Beratung. Hierbei werden Themen, also konkrete Vorfälle innerhalb einer Einheit oder einer Organisation analysiert, um sie entweder zu verbessern oder potenzielle Konfliktherde zu beseitigen. Die sogenannten Supervisoren und das zu beratende Team legen vorher den Ablauf und die Regeln fest. Das gilt also für Teams.

Die Psychotherapie

Psychotherapie behandelt Menschen mit geistig-seelischen, körperlichen und psychosomatischen Krankheiten. Das sind Kindheitstrauma, Depression, Suchtthemen. Diese Aufgabe dürfen nur entsprechend ausgebildeten Psychotherapeuten (mit Einschränkungen auch Heilpraktiker) übernehmen.

Hier ist es wichtig die Schnittstelle zu erkennen. Professionelle Coaches kennen da ihre Grenzen und kommunizieren diese auch.

Ich habe zwar eine 5-jährige, internationale Psychotherapeutische Ausbildung inklusive Körperarbeit gemacht. Ich gebe das dann dennoch an die ausgebildeten Kollegen dazu ab. Daher weiß ich auch, wann ich den Klienten überweise. Thema Burn-Out ist z.B. ein Feld, wo die Grenze sehr fließend sein kann.

Wir bleiben jetzt beim klassischen Life- oder Business-Coaching:


Was kann Coaching und was kann es nicht?


Zunächst einmal: Was es NICHT kann:

Coaching gibt Dir keine Ratschläge. Ratschläge sind Schläge. Ebenso wenig bekommst Du die Lösung auf dem Silbertablett serviert.

Coaching ist kein Ersatz für eine Therapieform.

Coaching wird aus Dir in kürzester Zeit keinen komplett neuen Menschen machen. Deshalb; wenn Du ein Thema hast, was Dich stört, gehst Du ja auch zu einer Freundin oder einem Freund und lässt Dir gerne helfen, indem Du seine oder ihre Meinung einholst. Und das ist auch in Ordnung. Laß nichts anbrennen und hoffe es geht vorüber oder es verschwindet, indem du wegschaust. Mein Vater sagte immer: „Der erste Streit ist der billigste!“, heißt: Gehe Deine Themen an, wenn sie da sind und warte nicht, dass aus einem kleinen Thema ein riesiger Ballon wird.


Nochmal: Coaching wird Dich nicht komplett verwandeln. Ich setze eher auf Deine Authentizität, Deine Einzigartigkeit, über Selbsterkenntnisse und Deine Ressourcen in Form von Fähigkeiten und das in Anwendung der Umstände.


Was kann Coaching?

Ein Coach ist Dein mentaler Unterstützer, ein Wegweisender, der Ressourcen hebt und hilft, Erkenntnisse zu gewinnen und das Beste aus jedem herauszuholen. Und das mit Klarheit und respektvoller Wahrheit.

Viele Menschen haben auch ein Thema damit, „das Gute“ in sich zu sehen. Eine Aufgabe kann dann sein, dass ich erst einmal eine Ressourcenarbeit mache. Heißt: Ich lasse alle Eigenschaften aufschreiben, die Du zur Lösung brauchst. Und dann schauen wir, was davon hast Du schon bereits? Du wirst erstaunt sein, wieviel schon in Dir steckt. Jedes Mal sind die Menschen positiv überrascht. Ich bin habe ja grundsätzlich die Haltung, dass jeder Mensch die Fähigkeiten in sich trägt, die er benötigt, um seine Themen zu lösen. Die eigenen Ressourcen in sich selbst zu erkennen und anzunehmen. Darin sehe ich auch meine Aufgabe als Dein Coach. Auch sehe ich meine Aufgabe immer wieder darin, die richtigen Fragen zu stellen.

Damit möchte ich: Deine Begabungen heben,

· Impulse setzten,

· Dinge kritisch hinterfragen,

· Verbesserungen erzeugen,

· Selbstreflexion anregen und

· die individuelle Persönlichkeitsentwicklung unterstützen.

Das ist das was Coaching ermöglicht.


Coaching hat 4 Grundsätze:

Coaching ist interaktiv, kein Monolog. Es erfordert gegenseitiges Vertrauen. Nicht jeder passt zu jedem.

Coaching unterliegt der Verschwiegenheit. Es darf alles Platz finden in einem Coaching. Und Diskretion ist das höchste Gebot eines Coaches. Ich sage meinen Coachees immer: Sie dürfen alles! Ich darf nichts! Damit gewinne ich meist schon ein Lächeln.

Coaching ist prozessorientiert. Das aktuelle Geschehen im Leben des Klienten hat immer Vorrang. Manchmal gab es Ereignisse zwischen den Sitzungen, die beispielgebend sind. Diese werden dann auch spontan angeschaut. Ein guter Coach begleitet und unterstützt den Prozess bei der Lösungsfindung in dem ganz individuellen Tempo. Der Coachee sollte seinen individuellen Weg finden und passend dazu wird eine passende Strategie entwickelt. Und meine langjährige Erfahrung zeigt, noch keine Strategie sah aus wie die andere. Coachings sind prozessorientiert und individuell wie der Mensch selbst.

Coaching braucht die Veränderungsbereitschaft seitens des Coachees, um die nötige Arbeit zu investieren. Insbesondere zwischen den Sitzungen. Jeder Coachee committet sich, die Schritte der Veränderung mitzugehen.




Ich fasse jetzt noch einmal alles zusammen: kurz & knackig

Was ist Coaching?

„Coaching bezieht sich auf die Anleitung und die Rückmeldung zu spezifischem Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten für eine bestimmte Aufgabe.“ Es ist ein vertrauliches Arbeiten meist zwischen 2 Personen dem Coach und Coachee.


Was Coaching nicht kann ?

Du bekommst keine Lösung auf dem Silbertablett serviert. Coaching ist kein Ersatz für eine Therapieform.

Coaching wird aus Dir in kürzester Zeit keinen komplett neuen Menschen machen.

Was kann Coaching?

Es holt das Beste aus Dir heraus. Ein Coach ist dabei Dein mentaler Unterstützer, ein Wegweisender, der Ressourcen hebt, und hilft Selbsterkenntnisse zu gewinnen und das mit Klarheit und respektvoller Wahrheit.


Was Coaching ist und bringt?

Coaching hat 4 Grundsätze:

· Coaching ist interaktiv,

· Coaching unterliegt der Verschwiegenheit.

· Coaching ist prozessorientiert.

· Coaching bringt im besten Fall die gewünschte und noch bessere Veränderung herbei.

Ich hoffe Du hast jetzt eine gute Übersicht zum Coaching erhalten.

Wenn Du noch Fragen hast, dann kontaktiere mich gerne unter meiner Emailadresse: post@ javia.de oder Ausblick: Im nächsten Blog/ Podcast erzähle ich Dir gerne: Welche Voraussetzungen ein Coachee haben sollte für ein Coaching und wie Du einen oder gar Deinen passenden Coach findest.


Ich wünsche Dir von ganzen Herzen alles erdenklich Erfolgreiche und Liebe. Bleib gesund und munter. Sag JA zu Deinem Weg: JAVIA Carpe Diem.

Herzliche Grüße an Dein höheres Selbst.

Deine Janette



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